Nachrichten-Archiv


Was ist der Sozialausgleich?

Als Arbeitgeber müssen Sie in vielen Fällen prüfen, ob Ihr Arbeitnehmer einen Anspruch auf Sozialausgleich hat und diesen dann auch durchführen.

 

Zum Hintergrund

Am 1. Januar 2011 ist das sogenannte GKV-Finanzierungsgesetz in Kraft getreten. Seit diesem Zeitpunkt dürfen die gesetzlichen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag nur unabhängig vom Einkommen ihrer Mitglieder festlegen. Sie erheben einen solchen kassenindividuellen Zusatzbeitrag also in festen Eurobeträgen. Gleichzeitig wurde auch der Sozialausgleich eingeführt. Er soll verhindern, dass Arbeitnehmer finanziell überfordert werden und setzt daher in bestimmten Fällen den Krankenkassenbeitrag des Arbeitnehmers herab.

 

Wer hat Anspruch auf Sozialausgleich?

Der Sozialausgleich gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer. Er ist unabhängig davon, ob die jeweilige Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt oder nicht.

Bestimmte Personen haben keinen Anspruch auf Sozialausgleich, da die Krankenkassen ... weiterlesen »

Lohnsteuer 2012: Die Papierkarte geht, ELStAM kommt

Ab 2012 gehört die Lohnsteuerkarte auf Papier der Vergangenheit an. Dafür gibt es dann das ELStAM-Verfahren. ELStAM steht für elektronische Lohnsteuer-Abzugsmerkmale. Das sind die Daten, die bisher auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte standen.

Um die Daten elektronisch abrufen zu können, benötigen Sie das Geburtsdatum und die Steuer-ID des Arbeitnehmers. Normalerweise liegt Ihnen diese bereits vor. Beginnt Ihr Mitarbeiter erst ab 2012 seine Beschäftigung in Ihrem Betrieb, muss er Ihnen die ID mitteilen, Sie können sie nicht selbst beim Finanzamt erfragen. Liegt Ihnen keine ID vor, sind Sie verpflichtet, die Steuerklasse VI anzuwenden.
Sie erhalten ELStAM in der Regel ein bis fünf Tage nach dem Abruf. Wenn Ihnen die erforderlichen Daten für die Abrechnung noch nicht vorliegen, ... weiterlesen »

Bildung eines Investitionsabzugsbetrag ist für einen Neuwagen möglich, auch wenn bisheriger PKW gemischt genutzt wurde

Für geplante Investitionen des Anlagevermögens ist seit dem Jahr 2007 bis Bildung eines sog. Investitionsazugsbetrags (frühere sog. „7g-Rücklage“) möglich.
Hierbei kann unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Einhaltung bestimmter Größenmerkmale) ein Betrag von max. 40% der geplanten Anschaffungskosten steuermindernd berücksichtigt werden.  ... weiterlesen »

Ferienjobs – Wie geht’s richtig, was muss beachtet werden?Ferienjobs – Wie geht’s richtig, was muss beachtet werden?

Bei Schülern und Studenten sind sie sehr beliebt – die Ferienjobs. Was Sie als Arbeitgeber zu beachten haben, stellen wir Ihnen kurz vor.  ... weiterlesen »

Abschreibungsfähigkeit eines entgeltlich erworbenen immateriellen PraxiswertesAbschreibungsfähigkeit eines entgeltlich erworbenen immateriellen Praxiswertes

Der Erwerber einer Arztpraxis oder eines Anteils an einer Praxis zahlt in der Regel für den materiellen Wert und den immateriellen Wert (Goodwill / Patientenstamm) einen Gesamtkaufpreis. Der materielle Anteil des Kaufpreises wird über die Restnutzungsdauer der erworbenen Wirtschaftsgüter abgeschrieben, was unstrittig ist.  ... weiterlesen »